
Kronen Zeitung
DEBÜT FÜR WAC-COACH
So plant Silberberger mit Kapitän Baumgartner
Am Samstag daheim gegen Ried steht mit Thomas Silberberger der vierte Trainer in dieser Saison beim WAC an der Seitenlinie. Der Tiroler plant Änderungen bei seiner Startaufstellung und fordert von seiner Truppe Mut: „Wir müssen uns mehr zutrauen, als nur lange Bälle zu spielen!“
Und wieder einmal Stunde Null! Nachdem Kühbauer über Nacht Spieler und Klub im Stich gelassen hatte, nach dem Blitz-K.o. von Pacult und der schier nicht enden wollenden Talfahrt unter Atalan startet am Samstag daheim gegen Ried die Ära Thomas Silberberger. Wie der smarte Tiroler die Truppe nach dem Frust und den Hieben der letzten Wochen und Monate (ein „Dreier“ in den letzten 14 Liga-Partien, als einziges Bundesligateam 2026 noch sieglos, etc.) in seiner ersten Woche wahrgenommen hat? „Vom ersten Tag an extrem willig. Natürlich weckt ein Trainerwechsel immer wieder neue Hoffnungen – und ich halte die Mannschaft auch für extrem fähig und auch konkurrenzfähig. Was man aber auch nie vergessen darf: Vier verschiedene Trainer – das ist auch für ein Team ganz und gar nicht leicht.“
„Mutiger auftreten!“
„Silbi“ ließ scharf trainieren – die letzten beiden Tage sogar am Hauptfeld („Sehr gute Bedingungen – am Platz wird’s sicher nicht liegen!“), hat alles versucht, der Mannschaft seine Ideen zu verklickern. „Gegen den Ball müssen in der Quali-Runde ALLE anlaufen und den Gegner zu Fehlern zwingen, mit dem Ball wieder müssen wir uns dank der Qualität unserer Offensivspieler mehr zutrauen, als nur lange Bälle zu spielen, müssen mutiger auftreten.“
Dreierkette ist geplant
Natürlich wird’s auch Umstellungen geben. Kapitän Dominik Baumgartner („Silbi“: „Ein fixer Bestandteil als Führungsspieler!“) wird beim „Comeback“ der Dreierabwehr genauso gefragt sein wie der „rote“ Diabate („Silbi“: „Ich hab allen gesagt: Wir müssen unbedingt zu zehnt fertig spielen – sonst klappt das in der Quali-Runde nicht!“), auch Piesinger sollte von der Bank wieder in die Startelf übersiedeln. Und was Silberberger seinen Jungs auch gesagt hat: „Erst Ried, dann zweimal Blau-Weiß Linz – in den nächsten zehn Tagen wollen wir uns freischwimmen!“
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Bild: Florian Pessentheiner











